Gewinnspiel: Gewinne eine Statistenrolle in der YNSANTER-SAGA (7. Frage)

Die Fragen 1 bis 6 erhaltet ihr HIER noch einmal im Überblick. Und heute kommt die 7. und letzte Frage rund um das Gewinnspiel für eine Statistenrolle.
Den gesamten Ablauf des Gewinnspiels könnt ihr HIER noch einmal ganz genau durchlesen.

gewinnspiel-ynsanter-grafik

Kurze Übersicht zum Ablauf:

Unten befindet sich ein Textausschnitt aus der Ynsanter-Saga. Dazu gibt es eine Frage, die ihr richtig beantworten müsst. Ein bestimmter Buchstabe wird gesucht, der euch ein Stück näher an das gesuchte Lösungswort bringt.
Nicht vergessen … das Lösungswort schickt bitte am Ende an …

soul-of-dragon@gmx.de         Betreff: Ynsanter-Gewinnspiel

Einsendeschluss für das richtige Lösungswort ist der 23. November 2013

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7. Textausschnitt

Ynsanter (2) – Pfade des Feuers von Annette Eickert

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„Du scheinst unter Neferrilions Fittichen wirklich ein Krieger geworden zu sein“, sagte Avonar und musterte immer wieder stolz den Halb-Raukarii. Wären da nicht Norions rote Haarsträhnen und die leicht bräunliche Nuance seiner Haut gewesen, würde ihn nichts von einem Iyana unterscheiden.

„Neferrilion ist der beste Lehrmeister, den es gibt“, bestätigte Norion. „Von ihm weiß ich alles, was es zu wissen gibt. Er hat mir das Kämpfen beigebracht, ebenso das Rechnen und Schreiben und viele andere Dinge. Doch eigentlich möchte ich sehr gerne mehr über meinen Vater erfahren. Wer weiß, wann ich noch einmal so eine Gelegenheit bekomme“, wechselte er das Thema. Es gab ein paar Fragen, die ihn schon seit Beginn des Gespräches beschäftigten.

„Dann nur zu.“

„Von wem hat mein Vater kämpfen gelernt?“, fragte Norion gerade heraus.

Avonar Varas seufzte, denn ausgerechnet hierauf konnte er keine genaue Antwort geben, zumindest war er nicht die richtige Person dafür. Dennoch versuchte er es.

„Das kann ich dir leider nicht sagen“, begann der Berater offen zu sprechen. „Dafür werde ich dir über deine Familie erzählen, deren Wurzeln viele Jahrhunderte und noch weiter zurückreichen. Die Familie Varas ist eine sehr alte und respektable Familie und weitläufig mit der Herrscherfamilie von Ianara verwandt, wie der Name Neavaras bereits erahnen lässt. Atarans Vater und ich waren Brüder. Unser Vater war ein Cousin unseres verstorbenen Herrschers Verindo Varas – dessen Witwe Dainla unsere derzeitige Herrscherin ist. Wenn du und deine Gefährten nach Varas reisen, werdet ihr sie treffen. Dainla wird vom ganzen Volk geliebt und hoch geschätzt. Vor über sechs Jahrhunderten wurden mein Bruder Uilyn und ich vom Staatsrat Ianaras vor die Wahl gestellt, ob wir dem Land in der Politik oder auf militärischer Ebene dienen wollen. Uilyn hat sich sofort gegen die Politik und für ein ehrenvolles Leben als Krieger entschieden und ist mit seiner Frau in ein Grenzdorf gezogen.“

„Wael“, stellte Norion fasziniert fest, und Avonar nickte.

„So ist es. Vor über dreihundert Jahren kam dann ihr einziger Sohn Ataran zur Welt. Und weil mein Bruder sich für den Kampf entschieden hatte, wurde sein Name geändert. Von da an hieß er nicht mehr Varas, sondern Neavaras, was frei übersetzt so viel wie Beschützer von Varas heißt, und die Silbe Nea ist gleichbedeutend mit dem Militärdienst. Alle adligen Familien, deren Söhne und Töchter sich für das Schwert entscheiden, erhalten einen neuen Namen mit der Silbe Nea. Ataran trat in die Fußstapfen seines Vaters, der inzwischen verstorben war, und wurde wie jeder in der großen Akademie von Varas ausgebildet. Er kehrte schließlich als Krieger zurück. Durch sein Geschick und seine Urteilskraft hatte er sich den Rang eines Hauptmanns verdient. Ataran beschützte die Grenzen und sein Heimatdorf, bis der grauenvolle Überfall der Raukariijäger stattfand. Seine Männer wurden getötet oder versklavt. Lange Zeit dachten wir, er wäre ebenfalls getötet worden, denn die Raukarii hatten die Leichen bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Hätte ich nur gewusst, dass es nicht so war …“

„Das konnte zu diesem Zeitpunkt niemand ahnen“, warf Neferrilion ein, der vor zwanzig Jahren im Auftrag des Feuergottes diese Nachricht überbracht hatte. Zu diesem Zeitpunkt war aber niemandem bekannt gewesen, dass Norion als Sklave bei Nezzir Rawon überlebt hatte. Ganz zu schweigen davon, dass Ataran überhaupt einen Sohn hatte. Neferrilion selbst erfuhr erst davon, als er aus dem Norden zurückgekehrt war.

Seufzend nickte Avonar. „Als Ihr nach Varas kamt und die Nachricht überbrachtet, was wirklich mit meinem Neffen geschehen ist, war es schon längst zu spät. Dafür hat der Junge überlebt. In ihm fließt das Blut Atarans weiter.“ Stolz sah er Norion an.

„Was ist eigentlich mit meinen Großeltern passiert?“ Norion musste diese Frage einfach stellen.

„Das Schicksal hat es nicht gut mit ihnen gemeint“, entgegnete Avonar nachdenklich. „Mein Bruder Uilyn – Atarans Vater – starb bei einem unglücklichen Unfall, als er und einige Männer einem merkwürdigen Vorkommnis im Wald nachgingen. Dabei wurde er von einem Rudel wilder Wölfe getötet.“

Augenblicklich wanderten die Blicke der Anwesenden zu dem schwarzen Wolf, der sich mittlerweile neben Hytaas gelegt hatte und mit geschlossenen Augen und aufgestellten Ohren dem Gespräch lauschte. Er wirkte gegenwärtig keinesfalls gefährlich.

„Das Rudel wurde später von Jägern aufgespürt“, nahm der Iyana den Faden wieder auf. „Einige unserer Druiden fanden heraus, dass die Tiere von einer tückischen Krankheit befallen waren, die sie wilder und unberechenbarer machte. Deine Großmutter hat den Tod ihres geliebten Mannes nicht verkraftet und ist ihm nur zwei Jahre danach ins Reich der großen Schöpferin gefolgt.“

„Das ist wirklich traurig.“ Norion schluckte. Obwohl er seine Großeltern niemals kennenlernen durfte, spürte er einen Stich im Herzen. Für einen kurzen Moment wünschte er sich, sie würden beide noch leben.

Schließlich fand die Zeit für alte Familiengeschichten ein Ende, und Neferrilion meldete sich zu Wort. „Werdet Ihr mit uns nach Varas reisen, Berater?“

„Meine Pflichten lassen es leider nicht zu“, antwortete er seufzend. „Meine Herrscherin hat mich mit einem dringenden Auftrag ausgesendet. Meine Soldaten und ich müssen alle Grenzdörfer entlang des Brin-Krian vor einem möglichen Angriff aus dem Süden warnen. Die Bewohner sollen sich gegen alle Eventualitäten wappnen. Die Neuigkeiten aus Leven’rauka haben vor einer Woche die Hauptstadt Varas erreicht, und unsere Informanten sind der Ansicht, dass wir uns vorbereiten sollen.“

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7. Frage
Was heißt frei übersetzt „Beschützer von Varas?
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Der 3. Buchstabe ist der 7. Buchstabe des Lösungswortes

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loesungsgrafik-ynsanter.

Das war die letzte Frage. Einsendeschluss ist der 23.11.2013.
Ich wünsche euch allen viel Glück!

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