Gewinnspiel: Gewinne eine Statistenrolle in der YNSANTER-SAGA (5. Frage)

Die 1. Frage, 2. Frage, 3. Frage und 4. Frage zum Gewinnspiel sind bereits online. Und hier kommt für euch die 5. Frage für eine Statistenrolle.
Den gesamten Ablauf des Gewinnspiels könnt ihr HIER noch einmal ganz genau durchlesen, wo ihr auch noch einmal alle Gewinnspielfragen auf einen Blick erhaltet.

gewinnspiel-ynsanter-grafik

Kurze Übersicht zum Ablauf:

Unten befindet sich ein Textausschnitt aus der Ynsanter-Saga. Dazu gibt es eine Frage, die ihr richtig beantworten müsst. Ein bestimmter Buchstabe wird gesucht, der euch ein Stück näher an das gesuchte Lösungswort bringt.
Nicht vergessen … das Lösungswort schickt bitte am Ende an …

soul-of-dragon@gmx.de         Betreff: Ynsanter-Gewinnspiel

Einsendeschluss für das richtige Lösungswort ist der 23. November 2013

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5. Textausschnitt

Ynsanter (2) – Pfade des Feuers von Annette Eickert

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Vier weitere Tage wanderten die Gefährten durch das Gebirge, ohne dass sie nochmals von den Feen belästigt wurden, und dankten immer wieder Neferrilion, dessen zusätzliche Schutzzauber Wirkung zeigten. Außerdem kam ihnen ihre angeborene körperliche Ausdauer zugute.

Bereits am fünften Tag ließen sie das Gebirge hinter sich. Nur noch ein kurzer Weg über ein Felsplateau, und sie hatten es geschafft. Im Licht der untergehenden Sonne erstreckte sich, soweit das Auge sehen konnte, der große Wald von Ianara. Die Sonnenstrahlen tauchten die Landschaft in ein goldenes Flimmern. Uralte Bäume ragten siebzig Meter und mehr in den Himmel und verliehen dem Ort eine majestätische Aura. Zwischen den meterdicken Baumstämmen wuchsen klein und unscheinbar Nadel- und Laubbäume in zahlreicher Vielfalt. Die Luft war erfüllt von blühenden Wildblumen, grünem Gras, Wildkräutern und dem Geruch saftiger Blätter. Vögel tschilpten, und von irgendwoher vernahmen die Freunde einen rauschenden Wasserfall.

„Das ist wunderschön“, murmelte Norion ehrfurchtsvoll. Vor heller Begeisterung beschleunigte sich sein Herzschlag, und seine Augen glänzten. Dieser Ort war tausend Mal schöner als in den Geschichten, die ihm sein Vater und Neferrilion erzählt hatten. Ianara bot einen einzigen atemberaubenden Anblick, der all seine Sorgen vergessen ließ. Endlich durfte er das Land seines Vaters mit eigenen Augen bestaunen.

„Die große Schöpferin blickt einmal mehr auf diesen prachtvollen Wald hinab als auf andere Flecken Zantheras“, flüsterte Ronor ehrfürchtig und war buchstäblich ergriffen.

„Was ihr seht, ist unberührtes Land. Es ist noch immer so wie vor abertausenden von Jahren“, sprach Neferrilion feierlich und sog den mystischen Charakter von Ianara in sich auf. In diesem Wald waren die alten Legenden lebendig. Hier gab es Pflanzen und Tiere, die man sonst nirgendwo auf Zanthera finden konnte. Zum dritten Mal war es ihm vergönnt, diesen wundervollen Ort zu betreten, der jedes Mal schöner zu werden schien. „Unser Brudervolk lebt im Einklang mit der Natur“, fuhr er leise fort. „Viele Dörfer und auch die Städte liegen direkt im Wald, und wir könnten daran vorbei gehen, ohne sie zu sehen. Aber das ist nichts im Vergleich zu Varas. Wartet es ab, bis ihr die Hauptstadt mit euren eigenen Augen seht.“

„Du hast Settor vergessen“, mischte sich Hytaas ein und spielte auf seine Heimat an, die fern im Meer Ionaraa lag. Den Weg dorthin kannten nur die Drachen und der Feuergott. Settor durfte von keinem anderen Lebewesen betreten werden.

„Natürlich nicht“, antwortete Neferrilion halb abwesend, aber mit einem Lächeln. Einmal, so hatte es ihm Hytaas versprochen, würde er für seinen Freund die Regel brechen und ihn mit auf die Dracheninsel nehmen. „Lasst uns einen ruhigen Lagerplatz finden, denn bis Varas ist es noch weit.“ Anschließend wandte er sich an Norion und legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Komm, wir beide werden den ersten Schritt in deines Vaters Heimat gemeinsam gehen.“

Gesagt, getan, und die Gefährten folgten ihnen in respektvollem Abstand. In der Luft lag der Hauch von Mystik, und mit einem Gebet an Zevenaar näherten sie sich langsam dem Waldrand. Beim Aufblitzen der ersten Sterne setzten sie auch den ersten Fuß auf den Waldboden. Endlich hatten sie das Brin-Krian-Gebirge erfolgreich überwunden. Von nun an galt es jedoch, mit den lauernden Gefahren von Ianara fertig zu werden.

Unerwartet blieb Hytaas stehen, schnaubte und drehte sich um. Die Gefährten taten es ihm nach, und ihre Verblüffung war groß. Vielleicht fünfzig Meter entfernt stand ein schwarzer Wolf und sah sie gespannt an. Offensichtlich schien er sich nicht sicher, was er tun sollte.

„Er ist uns gefolgt!“ Verwundert starrte Neferrilion zu dem Tier und wurde das Gefühl nicht los, dass dies kein Zufall war.

„Er folgt uns schon die ganze Zeit“, erklärte Hytaas in einem unbedeutenden Tonfall, als wäre das nichts Ungewöhnliches. Aber es reichte aus, die Aufmerksamkeit seiner Gefährten auf sich zu ziehen. „Nun ja, zuerst dachte ich, er würde niemals die Berge verlassen. Da habe ich mich wohl geirrt, das wollte ich euch nur wissen lassen.“

„Dann schick ihn weg“, flehte Nezzir, den es beim Anblick des fremden, wilden Wolfes fröstelte.

Norion allerdings strahlte und wäre am liebsten sofort zu ihm gerannt, aber Neferrilions Hand hielt ihn zurück.

„Er hat mich doch gerettet und mir nichts getan“, versuchte Norion seinen Willen durchzusetzen.

„Nein“, antwortete Neferrilion nachdrücklich und tauschte einen Blick mit Hytaas aus.

Was auch immer die beiden schweigend miteinander besprachen, sie sahen sich lediglich an, und dann war es Hytaas, der sie zum Weitergehen drängte. Neferrilion sagte nichts. Auf der einen Seite hoch erfreut, auf der anderen enttäuscht, wanderte die Gruppe noch eine halbe Stunde, bis sie im Schutz zweier Mammutbäume ihr Nachtlager aufschlug. Sie sammelten Feuerholz, breiteten ihre Schlafrollen aus und versammelten sich um ein Lagerfeuer, aßen, tranken und unterhielten sich, als es geschah.

Vorsichtig schlich sich der schwarze Wolf an ihr Lager heran und blieb zuerst in sicherem Abstand stehen. Er besah sich die Runde genauer, dann kam er tatsächlich näher und setzte sich zwischen Norion und Malea. Im ersten Moment waren alle starr vor Überraschung. Mit dieser Wendung hatte niemand gerechnet. Doch das Tier schien friedlich, keinerlei Gefahr ging von ihm aus. Stattdessen musterte es die Raukarii mit intelligenten und wachsamen Augen.

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5. Frage
Wie heißt die Hauptstadt, in welche die Freunde gelangen wollen?
_ _ _ _ s

Der 1. Buchstabe ist der 4. Buchstabe des Lösungswortes

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Die nächste Frage gibt es dann am 10.11.2013.
Ich wünsche euch allen viel Glück!

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