Gewinnspiel: Gewinne eine Statistenrolle in der YNSANTER-SAGA (3. Frage)

Die 1. Frage und die 2. Frage zum Gewinnspiel sind bereits online. Und hier kommt für euch die 3. Frage für eine Statistenrolle.
Den gesamten Ablauf des Gewinnspiels könnt ihr HIER noch einmal ganz genau durchlesen, wo ihr auch noch einmal alle Gewinnspielfragen auf einen Blick erhaltet.

gewinnspiel-ynsanter-grafik

Kurze Übersicht zum Ablauf:

Unten befindet sich ein Textausschnitt aus der Ynsanter-Saga. Dazu gibt es eine Frage, die ihr richtig beantworten müsst. Ein bestimmter Buchstabe wird gesucht, der euch ein Stück näher an das gesuchte Lösungswort bringt.
Nicht vergessen … das Lösungswort schickt bitte am Ende an …

soul-of-dragon@gmx.de         Betreff: Ynsanter-Gewinnspiel

Einsendeschluss für das richtige Lösungswort ist der 23. November 2013

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3. Textausschnitt

Ynsanter (1) – Pfade des Feuers von Annette Eickert

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Doch seine Schätze wollte er in Sicherheit wissen, daher stampfte er mehrmals mit den Klauen auf und brachte eine kleine Gesteinslawine ins Rollen. Als sich das Rumpeln und die aufgewirbelte Staubwolke gelegt hatten, war der Eingang zu seinem Hort versperrt.

„Das dürfte genügen.“ Zufrieden lachte Ysophytaasxiv und beäugte aus den Augenwinkeln den zappelnden Nezzir Rawon, der wie ein Fisch am Haken um sein Leben flehte. Er baumelte inzwischen kopfüber an der Kralle.

„Bereit?“, fragte der Drache, erwartete natürlich keine Antwort und stieß sich mit den kräftigen Hinterbeinen ab. Sofort entfaltete er seine Flügel und suchte nach einer Windböe, die ihn weiter nach oben trug.

„Lass mich herunter!“, schrie Nezzir aus Leibeskräften.

Es verschlug ihm die Sprache, als er plötzlich etliche Meter über dem Erdboden dahinschwebte. Vielleicht wäre es ihm besser gegangen, hätte er nicht mit dem Kopf nach unten gehangen und hätte nicht ständig gezappelt. Das Geräusch der ledernen Flügel brachte ihn allerdings wieder zum Schreien, während die Vulkane viel zu schnell kleiner und kleiner wurden. Der Drache schraubte sich gnadenlos hinauf in den Himmel. Die Luft rundherum wurde kälter.

„Auf nach Norden!“, donnerte Hytaas und bekam nicht mit, dass sein unfreiwilliger Fluggast Nezzir Rawon zuerst die Augen verdrehte und dann in Ohnmacht fiel.

Als der Drache die ersten Gipfel des Levenaragebirges erreichte, kam der Raukarii wieder zur Besinnung. Aber dieser Zustand hielt nicht lange an. Denn als Hytaas auf einmal tiefer flog und einige der schneebedeckten Bergspitzen nur knapp verfehlte, schrie Nezzir lauthals seine Angst hinaus, um schließlich wiederholt die Schwärze einer Ohnmacht zu bevorzugen.

Aber die Reise hatte erst angefangen. Unter ihnen zogen die Berge, die Umgebung des Feuerspaltes und das Menschenland Teriman vorbei. Für diesen Flug hatte Hytaas absichtlich die Stunden der Nacht gewählt, denn so würde ihn kein zufälliger Beobachter entdecken. Falls doch, dann hielten sie ihn wohl eher für einen Vogel. Ein Vogel mit einer merkwürdig zappelnden Beute in den Krallen.

Als es allmählich wieder dämmerte, nahten in der Ferne die ersten Baumreihen des gewaltigen Waldes von Calafat auf – Hytaas Ziel.

Nezzir erwachte und was tat er? Er schrie. Diesmal mischten sich Wut und Schmerz in seine Schreie, denn kopfüber durch die Luft zu fliegen gehörte nicht zu den angenehmsten Transportmöglichkeiten. Inzwischen zitterte er nicht nur aus Furcht, sondern wegen der bitteren Kälte. Dabei peitschte der Wind ihm um die Ohren, und ergeben ließ er es geschehen. Doch bald kehrte sein Zorn zurück, und er schleuderte dem Wächter wüste Flüche entgegen, die der Drache unbekümmert hinnahm.

Als Nezzir Rawon nach einigen Minuten immer noch keine Ruhe gab und Hytaas androhte, Zevenaar um Hilfe zu bitten, sobald er wieder festen Boden unter den Beinen hätte, war es auch mit der Geduld des Drachen vorüber. Zevenaar wäre eher dazu bereit, den Raukarii zu Staub zu zermalmen, was er jedoch geflissentlich für sich behielt. Gleichzeitig war es Hytaas schleierhaft, wie dieser Raukarii überhaupt so viel Mut aufbrachte, so mit einem Wächter zu reden. Dieser Mann besaß keinen Respekt, vor nichts und niemandem, und er benötigte ganz dringend eine Lektion in Demut. Und des Rätsels Lösung lag direkt vor ihnen oder besser gesagt unter ihnen.

Der breite Flussarm des Memadon kam näher und entlockte dem Drachen nicht nur die Vorfreude, seinen Freund Neferrilion wiederzusehen, sondern brachte ihn auch auf eine Idee. Nezzirs hochroter Kopf brauchte eine Abkühlung. Langsam sank er tiefer und glitt trotz seines gewaltigen Schuppenleibs zielsicher über die ruhige Wasseroberfläche, während Nezzirs Oberkörper durch das kalte Nass gezogen wurde. Anschließend stieg er wieder auf und steuerte über die Baumkronen hinweg auf den Turm von Neferrilion zu.

Für die restliche Zeit schwieg der Raukarii. Anfangs tropfte er noch, doch der Wind trocknete seine Haare und Kleidung, und er kämpfte gegen eine aufsteigende Übelkeit an.

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3. Frage
Welchen Fluss überquert der Drache mit dem Raukarii Nezzir?
_ _ _ _ d _ _

Der 3. Buchstabe ist der 1. Buchstabe des Lösungswortes

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loesungsgrafik-ynsanter

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Die nächste Frage gibt es dann am 31.10.2013. Nicht verpassen.
Ich wünsche euch allen viel Glück!

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