Gewinnspiel: Gewinne eine Statistenrolle in der YNSANTER-SAGA (2. Frage)

Die 1. Frage ist bereits online. Heute kommen wir auch schon zur 2. Frage und damit eine weitere Chance auf die Statistenrolle.
Den gesamten Ablauf des Gewinnspiels könnt ihr HIER noch einmal ganz genau durchlesen, wo ihr auch noch einmal alle Gewinnspielfragen auf einen Blick erhaltet.

gewinnspiel-ynsanter-grafik

Kurze Übersicht zum Ablauf:

Unten befindet sich ein Textausschnitt aus der Ynsanter-Saga. Dazu gibt es eine Frage, die ihr richtig beantworten müsst. Ein bestimmter Buchstabe wird gesucht, der euch ein Stück näher an das gesuchte Lösungswort bringt.
Nicht vergessen … das Lösungswort schickt bitte am Ende an …

soul-of-dragon@gmx.de         Betreff: Ynsanter-Gewinnspiel

Einsendeschluss für das richtige Lösungswort ist der 23. November 2013

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2. Textausschnitt

Ynsanter (2) – Pfade des Feuers von Annette Eickert

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„Du blutest!“, entfuhr es Tallex geschockt.

Rylance hatte einen tiefen Kratzer an seiner rechten Schulter abbekommen, der heftig pochte und seine Robe mit Blut tränkte.

„Das ist nichts“, entgegnete er matt.

„Du bist verletzt, blutest und sagst, es wäre nichts?“, fuhr Tallex ihn an. Doch im nächsten Augenblick setzte sie sich besorgt neben ihn und untersuchte die Wunde. Sie schien von einem kräftigen Gebiss zu stammen.

„Das heilt gleich wieder.“ Rylance spürte bereits das erste Kribbeln in seinem linken Zeigefinger. Dort saß ein silberner Ring, der bläulich aufleuchtete. Das magische Artefakt hatte mit der Heilung begonnen, und er fühlte sich schon ein wenig besser. Die Schmerzen ebbten langsam ab, noch wenige Minuten und von der Verletzung würde nur noch eine gerötete Hautstelle zeugen. Aber selbst diese würde nach einem Tag verschwinden. Wie sehr er diesen Ring und seine Wirkung schätzte.

Interessiert beobachtete Tallex den Prozess, bis auf die zerrissene Kleidung nichts mehr übrig war. „Was ist eigentlich passiert? Du warst so schnell weg, dass ich nicht einmal reagieren konnte.“

„Deine Sorge ehrt mich, das spielt jetzt aber keine Rolle mehr“, wich er einer direkten Antwort aus. Als sie ihn jedoch ärgerlich anstarrte, räusperte er sich. Immerhin verfolgten sie ein gemeinsames Ziel, und Tallex hatte ihm bisher gute Dienste geleistet. Sie verdiente eine Erklärung. „Ich wurde von meiner Wut gelenkt. Der alte Sklaventreiber Nezzir Rawon ist ein Volltrottel. Eigentlich wollte ich ihm zur Strafe die Lebensenergie stehlen, dazu kam es aber nicht. Denn plötzlich war er nicht mehr alleine. Ich hätte es mir denken können. Neferrilion hat ihn nicht aus den Augen gelassen und war mit dem Wächter in Wolfsform aufgetaucht. Eines ergab das andere, und das Ergebnis siehst du. Der Wächter hat mich attackiert und abgelenkt, damit der Priester mich mit seiner göttlichen Magie angreifen konnte. Beide haben mich unvorbereitet getroffen. Ich hatte keine Chance. Ich konnte mich nur noch mit einem starken Schildzauber schützen, bevor ich in den Schatten tauchte.“

„Du hast gegen Zakar … ich meine Neferrilion gekämpft?“ Tallex staunte über alle Maßen. „Das hätte ich nur zu gerne gesehen.“

„Das kann ich mir vorstellen“, schnaubte Rylance grimmig und besah sich seine kaputte Robe. „Die werde ich ersetzen müssen. Darin steckte eine Menge Arbeit. Zuerst muss ich aber meinen Vorrat an Lebensenergie auffrischen. Mein Ring wird allmählich schwächer. Und dann, beim nächsten Treffen, werde ich es den beiden heimzahlen. Dafür werden sie büßen.“

„Vergisst du nicht etwas?“, entgegnete Tallex. „Wir haben das Gespräch zwischen Neferrilion und diesem jungen Priester Ronor heimlich belauscht, und Neferrilion genießt die Gunst des Feuergottes. Außerdem ist er Magier und …“

„Ein Magier vielleicht“, unterbrach Rylance seine Geliebte, „aber er besitzt nicht die Kräfte der Schatten, nicht einmal Zevenaar beherrscht diese Fähigkeiten. Beim nächsten Wiedersehen werde ich sie vernichten und mich an dem Wächter rächen.“

„Und was gedenkst du zu tun?“, fragte Tallex neugierig, lief zu einem kleinen Tischchen und schenkte für sie beide einen Becher Weißwein ein. Mit ihnen kam sie zurück und setzte sich wieder neben ihn.

Das war eine berechtigte Frage, wie der Nekromant durchaus wusste. Fieberhaft dachte er darüber nach und ließ sich dabei von Tallex weichen Lippen und zärtlichen Fingern verwöhnen. Lustvoll küsste sie ihn im Gesicht und am Hals, ihre Hände glitten dabei unter die Robe und massierten seine Brust. Er liebte ihre Liebkosungen, sie brachten sein Blut in Wallung. Doch plötzlich stieß er sie von sich und schleuderte einen der Weinbecher zu Boden. An der Stelle breitete sich augenblicklich eine kleine Pfütze aus.

Erschrocken starrte sie Rylance an.

„Wir zwei müssen zu Calenor“, sprach er seine Gedanken laut aus. „Ich habe eine Idee und dazu brauche ich ihn.“ Er stand auf und reichte ihr die Hand.

„Aber er ist wieder in Caress.“ Verwirrt ließ sich Tallex aufhelfen. Bei der Erinnerung an Calenor durchfuhr sie ein kalter Schauer. Sie hatte ihn schon seit einigen Tagen nicht mehr gesehen, und eigentlich hatte sie ihn auch so schnell nicht wiedersehen wollen. Sie war Rylance’ Charme mit jeder Faser ihres Körpers verfallen und verspürte keine Lust, sich mit Calenor zu unterhalten, und sich womöglich von ihm berühren zu lassen.

„Das macht nichts, ich fühle mich stark genug, um uns beide durch den Schatten nach Caress zu bringen“, bedeutete er rasch und bedachte sie mit einem listigen Lächeln.

Innerhalb der nächsten Minuten setzte der Nekromant seine Worte in die Tat um. Gemeinsam reisten sie auf schattenhaften Schwingen durch Raum und Zeit und tauchten in der alten Stadt der Priester wieder auf. Sie befanden sich unmittelbar vor dem Haus Kurutamat.

Das fünfstöckige Gebäude fußte am Ufer des Lavasees von Caress, der zugleich den zentralen Mittelpunkt der Stadt bildete. Die glühende Lava strahlte so hell, als würde die Sonne scheinen. Der natürliche See war vor langer Zeit von Zevenaarpriestern mit einer unsichtbaren Magiebarriere versehen worden, sodass die Lava die Stadt nicht zerstören konnte und die Einwohner nicht an den giftigen Dämpfen starben. Für frische Atemluft sorgte ein ausgeklügeltes magisches System aus Löchern in der Höhlendecke, es gab sie schon so lange, wie Caress existierte.

Das Haus Kurutamat bestand aus schwarzem Marmor. Türme und Minarette stachen an den Ecken wie Klauen in die Höhe. Mindestens zwei Dutzend Raukarii patrouillierten um das Gebäude herum. Es war nicht nur das prächtigste und eindrucksvollste Anwesen der Stadt, sondern auch das bedeutungsvollste.

Erst vor einer Woche war Rylance zu Besuch gewesen, als er den Komfort von Calamarlyhtos’ kräftigem Drachenrücken in Anspruch genommen hatte. Er war vom Konzil, oder besser gesagt, von Anarch höchstpersönlich eingeladen worden.

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2. Frage
Gegen wen hat der Nekromant Rylance gekämpft?
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Der 5. Buchstabe ist der 3. Buchstabe des Lösungswortes

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loesungsgrafik-ynsanter

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Die nächste Frage gibt es dann am 26.10.2013. Nicht verpassen.
Ich wünsche euch allen viel Glück!

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