Autoreninterview mit Marc Gore

Es hat jetzt ein wenig gedauert, aber endlich kann ich es euch präsentieren, das Autoreninterview mit dem Horror-Autor Marc Gore!.
Offizielle Wikipedia Seite von Marc Gore
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1. Bitte stelle dich einmal kurz den Lesern vor
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Yeah Folks, also ich erschaffe meine Alpträume unter dem Namen Marc Gore. Mein Leben friste ich in dem Kaff Delmenhorst neben Bremen.

2. Was fasziniert sich selbst an dem Genre Horror?
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Horror ist die extremste künstlerische Ausdrucksform. Sei es im Bereich Film, Literatur oder auch in Form von Video Games. Es ist wie eine düstere Parallelwelt. Es gibt keine Regeln und Gesetze, man muß keinen Tabus folgen. Es kann entweder derbe blutrünstig sein oder subtil. Entweder mit schwarzem Humor angereichert oder abgrundtief düster.

3. Woher stammen deine Inspirationen?
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Eine große Leseratte bin ich nicht wirklich, muß ich sagen. Standartsachen wie John Sinclair oder alte Larry Brent, natürlich auch Stephen King und Clive Barker. Auch mit einigen Sachen von Poe bin ich vertraut. Aber ich lese eher bewegte Bilder, ha. Ja, ich verschlinge allerhand an knalligen Splattermovies, Horror, Action… Das typische Grindhouse-Schmuddelkino fasziniert mich. Ich mache eigentlich nichts anderes, als mir eigene Horrorfilmszenarien auszudenken und schriftlich fest zu halten. Ich schreibe, weil mir bislang die Mittel fehlen, auf einem Regiestuhl Platz zu nehmen, haha… So könnte man sagen. Also mehr Linie Movie Nerd als Literat.

4. Was sagen deine Freunde und Familie zu deinen Vorzügen nicht unbedingt Mainstream wie Fantasy zu schreiben, sondern Horror?
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Meine engsten Familienmitglieder kennen nur meine Vorliebe für drastische Filme, und meine Eltern sind darüber schon immer entsetzt gewesen, haha. Also viel Unterstützung für brutale Filme oder Geschichten kann ich von der Seite kaum erwarten. Anders sieht es mit engen Freunden aus, da ich eigentlich immer nur Freundschaft mit Leuten geschlossen habe, die in irgendeiner Weise so durchgeknallt sind wie ich. Sei es nun extremen Metal hören oder sich für deftige FX in Monsterfilmen begeistern. Die Buddies finden es cool, dass ich diese verdorbenen Gedanken in Worte fasse.

5. Wenn du selbst liest, zu welchem Genre greifst du und warum?
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Na ja, ich hab ja schon aufgezählt, welche Schriftsteller ich so nehme. Also Horror oder Grusel. Na ja, ich zieh mir auch gerne Comics rein, so DC-Stoff wie die guten „Tales From The Ctrypts“ und so… Gibt mir einfach mehr, als wenn ich jetzt so intellektuelle Literatur zur Hand nehmen würde. Ich brauche einfach leicht verdauliche, spektakuläre Unterhaltung. Und so sehe ich meine selbst geschriebenen Geschichten auch. Ich erhebe keinen Anspruch auf Kunst oder tieferen Sinn. Es soll einfach nur unterhalten. Im Kino würde man das wahrscheinlich Popcorn Movies nennen, was ich so fabriziere. Hier schreibt eben ein Genre-Fan für andere Fans. Aber vielleicht findet ja jemand anderes mal einen tieferen Sinn bei mir zwischen den Zeilen. So was soll’s ja auch geben …
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Vielen Dank Marc Gore für das Interview!
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Und wer Lust auf ein wenig Horror bekommen hat, dem kann ich das Buch „The Terror Compilation“ weiterempfehlen.
Es gibt auch eine Rezension von mir. Sie wurde im November noch im Rahmen meiner Büchercommunity Wir Lesen verfasst.
Hier geht es zur Rezension.
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